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Die Idee fand schnell Anklang in anderen Laendern, beispielsweise England und der Schweiz, wo schon in den 50er Jahren aehnliche
Einrichtungen entstanden. In Deutschland folgte die Entwicklung mit etwas Verspaetung. Das Land war noch geprägt durch den Krieg und der Wiederaufbau in Ost und West, die Teilung des Landes dominierte
alle paedagogischen und sozialen Debatten. Etwa zeitgleich wurden schließlich Ende der 60er Jahre der erste Abenteuerspielplatz in Berlin und die erste Jugendfarm in Stuttgart aufgebaut.
Nach dem Mauerfall entstanden, getragen von der dortigen Spielwagen-Szene, auch in Ostberlin und den neuen
Bundeslaendern die ersten pädagogisch betreuten Spielplätze. Heute gibt es etwa 400 Einrichtungen in der Bundesrepublik und rund 1000 Projekte in ganz Europa.
Die internationale Konferenz anima 21 zur Arbeit von Abenteuerspielplaetzen,
Kinderbauernhoefen und Stadtteil- farmen brachte 1999 professionelle und ehrenamtliche Mitarbeiter von Einrichtungen zusammen um sich ueber die Beitraege der Einrichtungen zur nachhaltigen Entwicklung auszutauschen. Sie hat
gezeigt, dass das Interesse an der Arbeit solcher Einrichtungen europaweit - von Lissabon bis Kiew und von Oslo bis Mailand - gewachsen ist. Auch in den USA und Japan zeigen immer mehr Menschen Interesse
an solchen Einrichtungen.
In diesem Jahr hat der Europaeische Dachverband der Stadtteilfarmen (EFCF) “Nachhaltige Entwicklung” als
Leitprinzip der eigenen Arbeit angenommen.
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