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Die Welt in der unsere Kinder aufwachsen ...

Eine wachsende Zahl Autos und Strassen macht Spielen gefaehrlich oder unmoeglich

Kinder sind staerker denn je durch Schule und Freizeitaktivitaeten verplant

Familien werden immer kleiner und sind wirtschaftlich staerker belastet

Zunehmender Konsumdruck verleitet auch Kinder dazu, das was sie haben für das zu halten was sie sind

The world in which our children grow up ...

Increasing numbers of cars and streets make playing outside dangerous or even impossible

Children are more than ever living in tight schedules of school and “recreation”

Families are becoming smaller and carry an overproportionate economic burden

Increasing consumism makes children believe that they only are what they have

...hat sich gravierend veraendert !

In einer vorgeformten und reglementierten Umwelt verkümmern eigene Kreativität und Improvisationsvermögen immer stärker, weil nur noch wenige Freiräume bleiben

“Zweite-Hand-Erlebnisse”, wie sie vor allem durch die elektronischen Medien vermittelt werden, verdrängen selbstgemachte Erfahrungen immer mehr

oekologische Zusammenhaenge und Kreislaeufe koennen von Kindern immer weniger unmittelbar erlebt werden

...has dramatically changed !

In a predisigned and regulated environment with only a few possibilities for free self expression remaining creativity and capability to improvise become stunted

“Second hand experiences”, as they are promoted by electronic media become an increasing substitute for authentic ones.

Children get only few chances to experience ecological interrelations and cycles directly.

Was tun ?

What to do ?

”Die bisherige einseitige Ausrichtung der Staedte auf Erfordernisse der Wirtschaft und des Autoverkehrs haben dazu gefuehrt, dass das ”urbane Biotop” für unsere Kinder nahezu unbewohnbar ist. Ich unterstuetze deshalb eine Funktionsmischung zwischen Stadt und Land, die ohnehin ein bestehender Trend ist. Die Haltung von Farmtieren zum Anfassen ist auch innerhalb der Staedte moeglich und sinnvoll. Dasselbe gilt für Nutzpflanzen. Wir sprechen heute viel von Nachhaltigkeit und ueber einen neuen Generationen-Vertrag, der besagt, dass wir die Erde und die wirtschaftlichen Angelegenheiten in einer Verfassung hinterlassen sollen, die kuenftigen Generationen noch ein lebenswertes Leben ermoeglicht. Die Einrichtung von Jugendfarmen und Aktivspielplaetzen in den Staedten traegt auf ihre Weise dazu bei.”

Ernst Ulrich von Weizsaecker

Abenteuerspielplaetze, Kinderbauernhoefe und Stadtteilfarmen entstehen meist aus Initiative engagierter Menschen dort, wo sie am meisten gebraucht werden. Sie verwandeln nicht selten innerstaedtische Brachflaechen in wertvolle soziale und oekologische Spiel- und Erfahrungsraeume für Kinder.

Die Plaetze sind aber auch für die ganze Nachbarschaft von großer Bedeutung. Denn sie schaffen generationsuebergreifend und über kulturelle Schranken hinweg Möglichkeiten der Teilhabe und Mitgestaltung

Dadurch entstehen soziale Netzwerke und eine lokale Identität, die von Verantwortungsgefuehl fuer das gemeinsam Geschaffene getragen wird. Das ist besonders wichtig in einer Zeit, in der berufliche Lebensentwuerfe zunehmend in Frage gestellt werden.

”The one-sided direction of cities according to economic needs and car traffic has made the “urban biotope” for our children almost inhabitable. I therefore support a functional mixture between the city and the countryside which is a general trend anyhow. Raising farm animals that can be touched within city limits is possible and reasonable. The same goes for agricultural plants. We are talking a lot about sustainability these days, and about a new contract between the generations, which means, that we should leave our earth and our economic matters in a condition, that allows future generations still a life worth living. The establishment of adventure playgrounds and city farms contributes to this in its specific way.

Ernst Ulrich von Weizsaecker

Adventure playgrounds and city farms develop mostly through the initiative of committed people whereever they are needed the most. Not unusually they transform derelict inner city lots into spaces where children can play and make valuable social and ecological experiences

Those places are of high significamce to the neighborhood as well, because they transcend generational and cultural barriers and offer possibilities to get involved participate in its design.

Through such participatory processes social networks are created or strengthened as well as a local identity which is carried by a sense of responsibility for what has been created together. That matters especially in times, when traditional concepts of identy through employment are put into question.