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Ueber zehntausend Jahre lang waren die Kultivierung von Land und die Haltung von Haustieren ein selbstverstaendlicher
Teil der menschlichen Zivilisation. Ohne sie wäre die Gruendung von Staedten undenkbar gewesen. Umgekehrt hatten Staedte einen erheblichen Einfluss auf die Agrarkultur. Durch die Urbanisierung wurden die
Grundlagen unserer Ernaehrung zunehmend aus unserer unmittelbaren Erfahrungswelt verdraengt.
In einer entwicklungsgeschichtlich relativ unbedeutenden Zeitspanne hat sich unser Alltag vom Umgang mit den natuerlichen
Lebensgrundlagen, mit Pflanzen, Tieren und Oekosystemen entfernt. Vor allem die Schattenseiten der industriellen Tierhaltung, die uns in dramatischen Bildern durch die Medien vermittelt werden, erinnern uns
drastisch an diese Entfremdung. Hier setzt die Arbeit der Stadtteilfarm an..
Sie soll die Verbindung zu unseren natürlichen Lebensgrundlagen erneuern und staedtische Lebensqualitaet von
Wirtschaftswachstum und Ressourcenverbrauch entkoppeln.
Das Projekt Stadtteilfarm unterstuetzt die Bemuehungen, autofreie Wohngebiete in unseren Staedten zu etablieren. Solche
Gebiete entsprechen dem Wunsch vieler Einwohner, den Besitz eines Autos gegen ein natuerlich gestaltetes Wohnumfeld, großzuegige Spiel- und Erholungsflaechen,
wohnungsnahe Arbeits- und Einkaufsmoglichkeiten und ein engagiertes Nachbarschafts- und Stadtteilleben einzutauschen ohne dabei grundsaetzlich auf Mobilitaet zu verzichten.
Ziele
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